Start Mobil mit Baby Urlaub mit Baby, Teil 2: Die Unterkunft. Hotel, Ferienhaus oder Zelt?

Urlaub mit Baby, Teil 2: Die Unterkunft. Hotel, Ferienhaus oder Zelt?

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... nur ein Dach über dem Kopf.

Hotel, Ferienwohnung oder Zelt? Der Kategorien-Check

Einem Baby ist es vermutlich ziemlich egal, in welcher Unterkunft es seinen Urlaub verbringt – solange seine allerliebsten und wichtigsten Menschen bei ihm sind! Wenn es sich geborgen und in eurer Nähe weiß, dann wird sich ein Baby überall wohlfühlen, ob ihr Urlaub im Hotel, in einer Ferienwohnung oder im Zelt macht.

Aber welcher Urlaub passt zu euch? Hier gibt es einen Unterkunfts-Check:

Ferienwohnung

Für wen geeignet?
  • Individualisten
  • Hobby-Köche
  • Familien, die mehr Platz brauchen
  • Eltern und Kinder, die gut auch ohne andere Familien und Trubel auskommen
Für wen eher nicht?
  • Eltern, die sich wenigstens im Urlaub mal nicht ums Putzen, Kochen und Einkaufen kümmern wollen.
  • Menschen, die sich über die Annehmlichkeiten eines Hotels wie Fitnessraum, Pool oder Sauna freuen.
  • Kinder, die im Urlaub auf Spiel & Spaß in einem Kinderclub bestehen

Hotel

Für wen geeignet?
  • Menschen, die den Rundum-Service genießen
  • Eltern, die sich gerne an den gedeckten Frühstückstisch setzen
  • Familien, die auch auf engem Raum gut miteinander auskommen (denn längst haben nicht alle Hotels auch großzügige Familienzimmer!)
  • Kontaktfreudige Menschen – gerade in einem Familienhotel bleibt man nicht lange allein
Für wen eher nicht?
  • Große Familien, bei denen jedes Familienmitglied in einem ordentlichen Bett schlafen soll
  • Menschen, die ihre Urlaubstage nicht nach den Essenszeiten im Hotel ausrichten wollen
  • Familien mit kleinem Geldbeutel, denn nur wenige Hotelzimmer haben einen Kühlschrank für Essen und Getränke und man kann im Hotel nicht mal ein kleines Essen zubereiten (zumindest, wenn man kein Appartement hat)

Zelt und Wohnwagen

Für wen geeignet?
  • Naturliebhaber
  • Individualisten
  • Entweder für absolute Einzelgänger (zum Beispiel beim einsamen Zelten in Schweden) oder aber für Kontaktfreudige (denn beim Kochen oder Zähneputzen auf dem Campingplatz lassen sich prima Kontakte knüpfen)
Für wen eher nicht?
  • Schönwetterurlauber, die sich vor einem Regentag auf dem Campingplatz oder einer kalten Nacht im Zelt gruseln
  • Komfortliebhaber (die immer ein Hotel-Boxspringbett einer Isomatte vorziehen würden)
  • Menschen, die ohne viel Planung in den Urlaub fahren wollen – denn zum Campen braucht es ein bisschen Vorbereitung

Die Qual der Wahl…

Habt ihr euch in einer Beschreibung wiedergefunden? Meistens hat man ja doch seine eigenen Vorlieben, aber in einer Familie müssen manchmal eben Kompromisse gefunden werden.

Wer gerne in einem Ferienhaus seinen Urlaub verbringen möchte, aber trotzdem Kontakt zu anderen Familien sucht, ist vielleicht in einem Center Park gut aufgehoben. Oder wer den Komfort von einem Hotel schätzt, dem können wir die Familienhotels von Tui Best Family, familotel und alltours empfehlen. (Darüber demnächst mehr in einem eigenen Beitrag.)

Wie sind eure Erfahrungen mit Urlaubsunterkünften? Wenn ihr wollt, schreibt uns doch auf Facebook!

 

 

 

Foto: Fotolia / Aliaksei Lasevich

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Hier schreibt… Antje, derzeit hauptsächlich Mutter von zwei hinreißenden Kindern. Vor meiner Elternzeit habe ich Pädagogik studiert und einige Jahre mit Babys, Kleinkindern, Schulkindern und ihren Eltern gearbeitet. Dabei konnte ich oft beobachten, dass schon die kleinsten Babys eigene Persönlichkeiten sind und jede Familie anders ist als eine andere. Trotzdem sind aber viele Fragen und Themen die gleichen. Wenn man das Internet befragt, stößt man überraschend oft auf Antworten, die eigentlich längst als überholt gelten. Oder „Ratschläge“ werden so vage formuliert, dass man trotzdem nicht weiß, was man machen soll oder nicht. Die Seite baby-deal (und die dazugehörige Facebook-Gruppe Der Baby Ratgeber) soll dazu eine praktische Alternative sein: Ich schreibe aus meiner Erfahrung mit der Arbeit mit Kindern und ihren Eltern, aber auch als Mutter. (Und ja, dadurch habe ich auf viele Dinge noch einmal eine ganz andere Sicht bekommen!) Und ich schreibe nur zu Themen, von denen ich denke, dass ich dazu wirklich einen Beitrag leisten kann. Umgekehrt heißt das aber auch: Wenn ich von etwas keine Ahnung habe, dann werde ich dazu nichts schreiben. Wenn ich ein Produkt nicht gut finde, dann werde ich es hier auch nicht vorstellen. So einfach ist das.P.S. Ja, auf dem Foto gibt es noch ein viertes Paar Füße. Verheiratet bin ich nämlich auch. Meistens stecken wir zusammen unter einer Decke. Und manchmal wollen wir uns einfach nur die Decke über den Kopf ziehen… So, wie vermutlich viele andere Familien auch.

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