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Strand & Meer

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Endlich Sommer - aber was ist mit dem Baby am Strand, am See oder im Freibad zu beachten?

Ob Nordsee oder Mittelmeer: Wie schön, wenn man einmal den Sandkasten vom Spielplatz gegen den wunderbaren Sand am Strand eintauschen kann! Damit das Spielen und Buddeln am Strand aber ohne böse Folgen bleibt, sind einige Dinge zu beachten – und dazu gehört allen voran ein guter Sonnenschutz. Babys unter einem Jahr sollten keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen – ich finde, das ist eine ganz schöne Herausforderung. Aber mit einigen Tricks und Hilfsmitteln kann man die schönsten Sonnentage am Strand & Meer genießen.

Am einfachsten ist es wohl, zunächst die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Praktisch, wenn in diese Zeit sowieso das Mittagessen und der Mittagsschlaf fällt.

Ansonsten sind folgende Dinge ziemlich praktisch:

  • eine Strandmuschel. Die wirkt wie ein kleines Zelt, hält die UV-Strahlung ab, schützt gegen Wind und schirmt ab, wenn man selbst oder das Baby mal etwas Ruhe haben möchte.
  • UV-Schutzanzug. Vor allem unentbehrlich für Babys und Kinder, die sich nicht gerne eincremen lassen. Die Anzüge sind klasse für den Strand und das Wasser, sie halten die UV-Strahlung ab, trocknen schnell und sind relativ leicht auf der Haut.
  • Ergänzend dazu ist ein Sonnenhut mit Nackenschutz ideal, der vor allem die sonnenbrandgefährdeten Ohren und den Nacken schützt.
  • Für alle anderen nackten Hautpartien braucht es dann doch noch Sonnencreme… Diese testen wir in den nächsten Tagen und berichten dann, welche wir im Sommer nehmen.

Einige Eltern haben in den letzten Wochen schon gefragt, ab wann sie mit dem Baby eigentlich ins Wasser dürfen – in den Badesee, ins Meer oder ins Freibad. Eine stillende Mutter war verunsichert, ob sie selbst eigentlich baden darf oder ob das dem Baby schadet. Die gute Nachricht: nach dem Wochenfluss ist schwimmen wieder erlaubt! Im Schwimmbad kann man sich ja vor dem nächsten Stillen kurz unter die Dusche stellen und selbst am Meer gibt es oft Duschen, mit denen ihr euch kurz abduschen könnt. Oder ihr nehmt für solche Fälle immer eine Flasche mit sauberem Wasser mit.

Aber zurück zum Thema Baby: Ab wann dürfen Babys ins Schwimmbad oder ins Meer? Meine Hebamme hat mir geraten, bis zu den ersten Impfungen abzuwarten. Und dann werde ich ganz nach Gefühl mit dem Baby langsam den Badespaß testen. Zum ausgiebigen Baden und Schwimmen ist Babys das Wasser vermutlich sowieso zu kalt – aber eine kurze Abkühlung mit den Beinchen ist in jedem Fall drin. Und dann plantschen wir, so lange es Spaß macht! Aber Vorsicht: gerade im Wasser ist die UV-Strahlung besonders tückisch… Nach dem Baden muss, auch bei wasserfester Creme, noch einmal nachgelegt werden!

 

Foto: fotolia / candy1812

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Hier schreibt… Antje, derzeit hauptsächlich Mutter von zwei hinreißenden Kindern. Vor meiner Elternzeit habe ich Pädagogik studiert und einige Jahre mit Babys, Kleinkindern, Schulkindern und ihren Eltern gearbeitet. Dabei konnte ich oft beobachten, dass schon die kleinsten Babys eigene Persönlichkeiten sind und jede Familie anders ist als eine andere. Trotzdem sind aber viele Fragen und Themen die gleichen. Wenn man das Internet befragt, stößt man überraschend oft auf Antworten, die eigentlich längst als überholt gelten. Oder „Ratschläge“ werden so vage formuliert, dass man trotzdem nicht weiß, was man machen soll oder nicht. Die Seite baby-deal (und die dazugehörige Facebook-Gruppe Der Baby Ratgeber) soll dazu eine praktische Alternative sein: Ich schreibe aus meiner Erfahrung mit der Arbeit mit Kindern und ihren Eltern, aber auch als Mutter. (Und ja, dadurch habe ich auf viele Dinge noch einmal eine ganz andere Sicht bekommen!) Und ich schreibe nur zu Themen, von denen ich denke, dass ich dazu wirklich einen Beitrag leisten kann. Umgekehrt heißt das aber auch: Wenn ich von etwas keine Ahnung habe, dann werde ich dazu nichts schreiben. Wenn ich ein Produkt nicht gut finde, dann werde ich es hier auch nicht vorstellen. So einfach ist das.P.S. Ja, auf dem Foto gibt es noch ein viertes Paar Füße. Verheiratet bin ich nämlich auch. Meistens stecken wir zusammen unter einer Decke. Und manchmal wollen wir uns einfach nur die Decke über den Kopf ziehen… So, wie vermutlich viele andere Familien auch.

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