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Babyschalen & Autositze

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Babyschalen und Autositze fürs Baby (Foto: fotolias/Maria Sbytova)
Babyschalen und Autositze fürs Baby

Bei unserem ersten Kind hatte wir gar kein Auto und deshalb dachte ich mir damals, wir könnten uns eine Babyschale komplett sparen. Das war ein Trugschluss, wie ich feststellen musste – denn das erste Problem hatten wir bereits im Taxi, das uns vom Krankenhaus abholen sollte. Obwohl wir schon am Telefon darauf hingewiesen haben, dass wir ein Neugeborenes dabei haben, hatte der freundliche Taxifahrer einen Kindersitz (also für große Kinder, die schon eigenständig sitzen können) dabei…

Eine Babyschale musste also aus verschiedenen Gründen her: Einige Male hatten wir die Situation, dass wir mit Freunden (mit Auto) unterwegs waren – obwohl ich gerne und viel mit Bus & Zug unterwegs war, lassen sich nicht alle Ziele mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Außerdem ist eine Babyschale auch auf Reisen im Flugzeug enorm hilfreich (aber dazu mehr in einem separaten Artikel).

Jedenfalls haben wir uns damals für eine relativ günstige und trotzdem als gut getestete Variante von Hauck entschieden.

Jetzt, bei Kind Nr. 2, haben sich die Bedingungen verändert: Wir sind häufig auch auf kürzeren Strecken mit dem Auto unterwegs und da war mir besonders wichtig, dass die Babyschale nicht nur sehr sicher ist, sondern sich auch schnell ein- und ausbauen lässt. Den „alten“ Sitz mit dem Gurt zu befestigen, war immer etwas umständlich – wenn man schnell los muss und es auch noch regnet ist hier jede gesparte Sekunde viel wert.

Bei Freunden habe ich den Maxi Cosi Pebble in Aktion gesehen: Kind in den MaxiCosi, MaxiCosi auf die Basisstation im Auto klicken – und los. Superschnell, supereinfach.

Aber auch sicher?

Der ADAC bewertet den Maxi Cosi Pebble mit „gut“. Abzüge gibt es lediglich aufgrund „durchschnittlicher Belastungswerte im Seitencrash“, Pluspunkte gibt es bei der Sicherheit (u. a. durch sehr geringe Belastungswerte im Frontcrash), bei der Bedienung, im Komfort sowie der Verarbeitung und Reinigung.

Neben der Sicherheit war mir die Bedienung wichtig: auch laut ADAC gibt es nur eine sehr geringe Gefahr der Fehlbedienung, außerdem ist der Sitzeinbau und das Anschnallen des Kindes einfach. Praktisch ist auch, dass es einen Warnhinweis gibt, ob der Sitz richtig eingerastet ist oder nicht.

Fazit: Für uns ist der Pebble die richtige Wahl. Obwohl der Sitz mit der passenden Basisschale nicht gerade ein Schnäppchen ist…

Apropos Schnäppchen: Das ist bei den Babyschalen und Kindersitzen generell eine wichtige Frage. Gerade weil die Anschaffung doch ins Geld geht, fragen sich sicher viele, ob man sich nicht einfach einen gebrauchten Sitz zulegen sollte. Die Stiftung Warentest sagt in diesem Zusammenhang ganz klar: Finger weg von Flohmarktkäufen. Denn sollte der Sitz einmal in einen Unfall verwickelt worden sein, kann er – auch wenn er von außen noch tadellos aussieht – durch Haarrisse im Material unsicher sein.

Second Hand sollte man also einen Kindersitz nur dann kaufen, wenn man die Vorbesitzer und damit die Vorgeschichte des Sitzes gut kennt.

 

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Hier schreibt… Antje, derzeit hauptsächlich Mutter von zwei hinreißenden Kindern. Vor meiner Elternzeit habe ich Pädagogik studiert und einige Jahre mit Babys, Kleinkindern, Schulkindern und ihren Eltern gearbeitet. Dabei konnte ich oft beobachten, dass schon die kleinsten Babys eigene Persönlichkeiten sind und jede Familie anders ist als eine andere. Trotzdem sind aber viele Fragen und Themen die gleichen. Wenn man das Internet befragt, stößt man überraschend oft auf Antworten, die eigentlich längst als überholt gelten. Oder „Ratschläge“ werden so vage formuliert, dass man trotzdem nicht weiß, was man machen soll oder nicht. Die Seite baby-deal (und die dazugehörige Facebook-Gruppe Der Baby Ratgeber) soll dazu eine praktische Alternative sein: Ich schreibe aus meiner Erfahrung mit der Arbeit mit Kindern und ihren Eltern, aber auch als Mutter. (Und ja, dadurch habe ich auf viele Dinge noch einmal eine ganz andere Sicht bekommen!) Und ich schreibe nur zu Themen, von denen ich denke, dass ich dazu wirklich einen Beitrag leisten kann. Umgekehrt heißt das aber auch: Wenn ich von etwas keine Ahnung habe, dann werde ich dazu nichts schreiben. Wenn ich ein Produkt nicht gut finde, dann werde ich es hier auch nicht vorstellen. So einfach ist das.P.S. Ja, auf dem Foto gibt es noch ein viertes Paar Füße. Verheiratet bin ich nämlich auch. Meistens stecken wir zusammen unter einer Decke. Und manchmal wollen wir uns einfach nur die Decke über den Kopf ziehen… So, wie vermutlich viele andere Familien auch.

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